Sachverständigengutachten - Passivhaus

Der Begriff ''Passivhaus'' ist nicht geschützt !

Der Begriff ''Passivhaus'' ist frei nutzbar, was zwar zur schnellen Verbreitung der Idee beigetragen hat, aber dazu führte, dass der Begriff auch für Gebäude, Bauteile und Bauelemente genutzt wird, die den Standard nicht oder nur unter erheblichen Einschränkungen erfüllen. Zu hohe Heizkosten, Probleme mit der Lüftungsanlage, mangelnde Behaglichkeit, Bauschäden, Wertminderung, Schadensersatz, etc. sind mögliche Folgen.

Notwendigkeit von Zertifizierungskriterien

Um diesem Problem vorzubeugen, stellte das Passivhaus Institut (PHI) Darmstadt Zertifizierungskriterien auf, die ein qualitätsgeprüftes Passivhaus zu erfüllen hat. Diese beziehen sich im Wesentlichen auf den Jahresheizwärmebedarf (15 kWh/m² Wohnfläche pro Jahr), die Behaglichkeit (Luftwechsel, u.a.) und den Primärenergiebedarf (120 kWh/m² Wohnfläche pro Jahr).

Ein Passivhaus zu bauen, ist keine Kunst, es bedarf sorgfältiger Arbeit ! - Prof. Walter Unterrainer

Die Passivhauszertifizierung ist ein Prozess mit Vor- und Endprüfung im Vier-Augen-Prinzip, die dem Kunden garantiert, dass Passivhaus drinsteckt, wo Passivhaus draufsteht. Weltweit gibt es derzeit 25 vom Passivhaus Institut (PHI) Darmstadt akkreditierte Zertifizierer. Wir sind einer davon, weil wir über viele Jahre hinweg bei verschiedensten Passivhausprojekten unser KnowHow nachgewiesen haben. Da wir sowohl planen und den Bau begleiten als auch zertifizieren, können wir hier praxisgerechte, nachhaltige und vor allem wirtschaftliche Lösungen entwickeln. Am Ende hat der Bauherr die Sicherheit, dass sein Gebäude den Standard wirtschaftlich erfüllt.

Wer ein Passivhaus bestellt, soll ein Passivhaus bekommen !

Wenn Sie die Lieferung eines Passivhauses mit Ihrem Planer/ Bauträger vereinbart haben, schuldet Ihnen dieser ein Gebäude, das die PHI-Zertifizierungskriterien sicher erfüllt. Dies zu glauben oder es zu wissen ist ein großer Unterschied. Unsere neutrale Bewertung können Sie bei Bedarf auch ein laufendes Beweissicherungsverfahren Ihres Anwaltes und eines vom Gericht beauftragten, öffentlich bestellten Sachverständigen, als Fachgutachten einbetten. Wir arbeiten regelmäßig mit Rechtsanwälten und Gerichtsgutachtern zusammen.


Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei uns !

 

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